Erziehung mit ökumenischer Spiritualität

Quelle: Gedanke des Guten Willens aus der Neuausgabe des Buches Die Heiligen Spirituellen Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Band I, vom Oktober 2017. | Aktualisiert im November 2018.
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Gandhi

Der Mangel an Solidarität, Brüderlichkeit und Großzügigkeit hat zu einer großen Kluft zwischen dem materiellen Fortschritt und der geistigen und moralischen Reife geführt. Daher unsere brüderliche Warnung: Es wird Zeit, die Leidenschaften zu bändigen. Wenn, nur einmal als Beispiel, der Planet Erde keine Fortschritte macht, werden seine Bewohner die größten Verlierer sein. Außerdem ist es immer an der Zeit, Ressentiments zu überwinden. Es wird jedoch keinen Frieden geben, solange grausame Diskriminierung und eine verbrecherische  soziale Ungleichheit fortbestehen, die durch die Gier hervorgerufen werden, die wir durch eine effiziente Erziehung mit ökumenischer Spiritualität zu bekämpfen haben. Tun wir das nicht,  würden wir letztendlich zu der von Gandhi (1869-1948) angeprangerten Realität verurteilt: „Solange die Großmächte nicht ihr Streben nach Ausbeutung und den Geist der Gewalt aufgeben, deren natürlicher Ausdruck der Krieg und die Atombombe als unvermeidliche Folgen sind, solange gibt es keine Hoffnung auf Frieden in der Welt".

Vivian R. Ferreira

São Paulo/SP

Gott ist die Lösung

Immer ist ein guter Ausgang der Dinge möglich, wenn sich die Menschen aufrichtig dafür einsetzen. Und dies hat bewirkt, dass die Zivilisation – zumindest das, was wir da draußen als eine solche ansehen – auf wundersame Weise die schlimmsten Zeiten des Wahnsinns übersteht. Die Weisheit des Talmud gibt hier seine praktische Botschaft: „Der Friede ist für die Welt, was die Hefe für den Teig ist.“

Genau!

Arquivo BV

Martin Luther King Jr.

Es gibt aber auch Menschen, die sich lieber auf den religiösen Geist beziehen und gewisse krankhafte Abweichungen hervorheben, die im Laufe der Jahrtausende aufgetreten sind (Historiker und Analytiker mit gesundem Menschenverstand gehören selbstverständlich nicht dazu). Ich glaube, dass dieses kriegerische Verhalten, das die Geschichte mit Blut befleckt hat, dringend durch eine rechtschaffene Handlungsweise aus unseren Herzen entfernt werden muss, denn die Gründe dafür, dass wir uns verbrüdern sollten, sind schwerwiegender als die, die dazu dienen, den Hass zu verschlimmern. Hass ist eine Waffe, die gegen die Brust des Hassenden gerichtet ist. Äußerst angebracht also diese Warnung von Pastor Martin Luther King Jr. (1929-1968), der den von ihm verteidigten Idealen nicht sein eigenes Leben verweigerte: „Wir lernen, wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen, aber nicht die Kunst, wie Brüder zusammenzuleben“.

Tatsächlich ist das Wunder, das Gott von den spirituellen Wesen und vom Menschen erwartet, dass sie lernen, einander zu lieben, damit sie nicht wahnsinnig werden, wie bei der Forschung zur militärischen Nutzung von Antimaterie.

Der beste Altar für die Verehrung des Schöpfers sind seine Geschöpfe. Es wird immer dringlicher, dass die Menschheit auch human wird.

José de Paiva Netto ist Schriftsteller, Journalist, Rundfunksprecher, Komponist und Dichter. Er ist Vorsitzender der Legion des Guten Willens (LGW) und aktives Mitglied der Brasilianischen Pressevereinigung (ABI), der Brasilianischen Vereinigung der Internationalen Presse (ABI-Inter). Er ist der Nationalen Föderation der Journalisten (Fenaj) angeschlossen, der International Federation of Journalists (IFJ), dem Verband für Berufsjournalisten im Bundesland Rio de Janeiro, dem Schriftstellerverband von Rio de Janeiro, dem Verband der Rundfunksprecher im Bundesland Rio de Janeiro, sowie der Brasilianischen Union der Komponisten (UBC). Gleichfalls ist er Mitglied der Akademie für Literatur Zentralbrasiliens. Er ist internationaler Referenzautor für die Verteidigung der Menschenrechte und für die Konzeptualisierung und Verteidigung der Sache der Bürgerschaft und Ökumenischer Spiritualität, die, nach seiner Auffassung, „die Grundlage der großzügigsten Werte darstellen, die aus der Seele erwachsen, der Wohnstatt der von Intuition erleuchteten Emotionen und Reflexionen, der Umgebung die all das umfasst, was den vulgären Bereich der Materie überschreitet und aus der sublimierten menschlichen Sensibilität entstammt, wie beispielsweise Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Ethik, Rechtschaffenheit, Großzügigkeit und die Brüderliche Liebe.“