Jesu Weihnacht!

Zwei signifikante Tage bereiten den Geist der Völker auf die Feiern einer weiteren Weihnacht Jesu, dem Ökumenischen Christus und Göttlichen Staatsmann vor. Ich beziehe mich hier auf den Internationalen Tag der Solidarität (20/12), sowie auf den, in Brasilien, den Waisen gewidmeten.

Anlässlich Seines ersten sichtbaren Erscheinens auf dem Planeten, veranschaulichte der Himmlische Versorger mit dem eigenen Leben den Wert einer Solidarität ohne Grenzen, seien diese sprachlich bedingt, aufgrund der Hautfarbe oder aufgrund politischer Meinung, etc. Auch ist Ihm eine ökumenische Haltung, bei der Unterstützung der Benachteiligten auf Erden, zu Eigen.

Bei meinen Gedanken hinsichtlich des weitreichenden und unbegrenzten Sinnes von Jesu Weihnacht für die LGW und für diejenigen, die fest mit ihr zusammen für die Schaffung „eines besseren Brasiliens und einer glücklicheren Menschheit“ einstehen, erinnere ich mich an einen Abschnitt in einem Rundschreiben, das ich in Brasília/DF am 4. Juni 1997 geschrieben habe. Dieser ist Teil meines zurzeit in Arbeit befindlichen Werkes, „Führen, unter dem Schutz Gottes“.

Ich widme dies allen Herzen, die von Gutem Willen sind: (…) Lasst uns ein glühendes Gebet an Christus unseren Herrn richten, denn dies ist der sichere Weg, der uns zum Sieg führen wird. In Christus werden wir siegen! Was wollen wir nun, wenn nicht den Enterbten dieser Welt ein besonderes Abendmahl anbieten, das auf immer seine nach Nahrung von oben dürstenden Geister nährt: Jesus, das Brot das vom Himmel kam? Und dieses Brot, das vom Himmel kam, bedeutet gleichfalls Erziehung und Kultur, Ernährung, Sicherheit, Gesundheit und Arbeit mit Ökumenischer Spiritualität! Es ist ein Traum, der von Gottes Christus zu uns kommt, auf dass wir ihn überall auf der Welt in eine Institution verwandeln, damit wir einen realistischen Sinn dafür entwickeln, die Menschenmengen unfehlbar auf den Straßen der Seele führen zu können. Denn in diesen Zeiten von so fortschrittlicher Technik ist es dringend nötig, dass die Menschheit sich sensibler den großzügigen Gefühlen gegenüber zeigt, die Brüderlichkeit und Soziale Solidarität vorantreiben, die in der heutigen Zeit doch so sehr fehlen. (…)

Ihnen allen, ein Frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr mit dem Werk des Guten!

 

José de Paiva Netto ist Schriftsteller, Journalist, Rundfunksprecher, Komponist und Dichter. Er ist Vorsitzender der Legion des Guten Willens (LGW) und aktives Mitglied der Brasilianischen Pressevereinigung (ABI), der Brasilianischen Vereinigung der Internationalen Presse (ABI-Inter). Er ist der Nationalen Föderation der Journalisten (Fenaj) angeschlossen, der International Federation of Journalists (IFJ), dem Verband für Berufsjournalisten im Bundesland Rio de Janeiro, dem Schriftstellerverband von Rio de Janeiro, dem Verband der Rundfunksprecher im Bundesland Rio de Janeiro, sowie der Brasilianischen Union der Komponisten (UBC). Gleichfalls ist er Mitglied der Akademie für Literatur Zentralbrasiliens. Er ist internationaler Referenzautor für die Verteidigung der Menschenrechte und für die Konzeptualisierung und Verteidigung der Sache der Bürgerschaft und Ökumenischer Spiritualität, die, nach seiner Auffassung, „die Grundlage der großzügigsten Werte darstellen, die aus der Seele erwachsen, der Wohnstatt der von Intuition erleuchteten Emotionen und Reflexionen, der Umgebung die all das umfasst, was den vulgären Bereich der Materie überschreitet und aus der sublimierten menschlichen Sensibilität entstammt, wie beispielsweise Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Ethik, Rechtschaffenheit, Großzügigkeit und die Brüderliche Liebe.“