Die Sonne scheint für Alle

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Martin Luthers

Der Himmlische Vater ist ständig dazu bereit uns immer und immer wieder neue Möglichkeiten zu bieten; und Er zeigt uns unendliche Schönheit ohnegleichen. Es reicht aus zu sehen, dass Er uns Jesus geschickt hatte, um uns Seine Formel der spirituellen Erhöhung (das Evangelium nach Johannes, 3:16 und 17) zu übergeben, so wie es aus der Sicht Martin Luthers (1483-1546) als die anrührendste Stelle der Guten Nachricht dargestellt ist:

16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Tela: James Tissot (1836-1902)

Johannes

Also, aus dieser Himmlischen Maßnahme der moralischen und spirituellen Himmelfahrt der Kreatur, ergibt sich die definitive soziale Aufrichtung der Massen, solange diese mit Überzeugung und von daher mit Beharrlichkeit diese Lehre Christi (Evangelium nach Matthäus, 6:33) erfüllen:

— Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.

Vor diesem prachtvollen Kurs göttlicher Befreiung stehend, haben wir doch so oft auf Grund eines einfachen „nun-gib-schon-diese-Kleinigkeit“ die Freigebigkeit vergessen, die der Vater bereithält, damit wir uns nicht von den Klauen der Ignoranz gefesselt, behindern lassen müssen.

Nichts ist vorbei!

Oftmals fühlt man sich der Verzweiflung nahe und ruft aus: „Es ist alles vorbei! Nichts geht mehr! Dennoch scheint die Sonne draußen weiter; die Luft zirkuliert weiter um einen herum, und das Leben geht weiter… Die Menschheit besteht weiter fort, voller Hoffnung. Die Menschen lieben sich, leben und machen weiter… Du aber, siehst und fühlst alles in Bitterkeit, denn Du bist selber verbittert geworden.

Aber, vor zweitausend Jahren schon hatte Jesus gewarnt:

— Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. (Evangelium nach Matthäus, 6:23) [D.h., Wie finster wird dein Schicksal sein!]

Jahrtausende eines menschlichen Christentums sind allerdings vergangen. Und wenn der Meister sich uns nähert um den Planeten mit Seiner totalen Christianitas zu erleuchten, und so wahrhaftig die irdische Bahn sublimiert, mit Mitteln, die nur Ihm bekannt sind und abgesehen von allen gegenläufigen Erscheinungen, dann denkst du daran aufzugeben?!... Zu guter Letzt noch aufzugeben, nachdem man Ozeane an Kämpfen und Schwierigkeiten durchquert hat, die einen in Hoffnungslosigkeit zu ertränken schienen?!

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Papst Johannes XIII

Erinnere dich in den Momenten der Verzweiflung daran, was der viel vermisste Papst Johannes XIII (1881-1963) mit seinem wohlbekannten Frohsinn bestätigt hatte:

Ich bin ein ewiger Optimist, selbst wenn man in meiner Nähe eine tiefe Unruhe über das Schicksal der Menschheit zum Ausdruck bringt.

Die Sonne scheint für Alle. Sie trägt keine Schuld daran, dass der Egoismus immer noch die Welt beherrscht. Quousque tandem, Catilina?

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Wiston Churchill

Winston Churchill (1874-1965) war ein Beispiel an Beharrlichkeit. In jener dramatischen Stunde, in der er, mit machtvoller Hand, seine „kleine Insel“ in den Widerstand gegen Adolf Hitler (1889-1945) führte, erhob sich seine Stimme gegen die Angst. Und so stärkte sich das Volk an der eisernen Entscheidung, den Nazis nicht nachzugeben. Aber dies alles ist bereits Teil der Geschichte.

Diese Worte jedoch, verbildlichen gut seine feste Entschlossenheit und laden uns noch heute dazu ein, niemals den Mut fallen zu lassen:

Gib niemals auf,
Nie, nie und nochmals nie!
Bei nichts, sei‘s groß, sei‘s klein,
wichtig oder nicht…
Gib niemals auf!


Es ist dies eine treffliche Maßnahme, denn niemals bedeutet es, vor den Herausforderungen der physischen Existenz zu kapitulieren, spirituell zu sein. Verstehe aber vor allem die Lektion des Himmlischen Erziehers, genau so, wie Seine Apostel sie verstanden haben: harre immer ein wenig mehr aus und du wirst spüren, dass deine Erlösung nahe ist.

Christus sagte:

Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen. (Evangelium nach Lukas, 21:19).

Weswegen es nützlich ist, diesen göttlichen Ratschlag in unseren Herzen und Gedanken für alle Umstände unseres Lebens zu bewahren. Auf diese Weise werden wir immer mehr dem Weg der ewigen Glückseligkeit und dem Ruhm Gottes folgen können.

Jesus ist die machtvolle Botschaft der Hoffnung, in Zeiten einer, für so viele, großen Desillusionierung.

José de Paiva Netto ist Schriftsteller, Journalist, Rundfunksprecher, Komponist und Dichter. Er ist Vorsitzender der Legion des Guten Willens (LGW) und aktives Mitglied der Brasilianischen Pressevereinigung (ABI), der Brasilianischen Vereinigung der Internationalen Presse (ABI-Inter). Er ist der Nationalen Föderation der Journalisten (Fenaj) angeschlossen, der International Federation of Journalists (IFJ), dem Verband für Berufsjournalisten im Bundesland Rio de Janeiro, dem Schriftstellerverband von Rio de Janeiro, dem Verband der Rundfunksprecher im Bundesland Rio de Janeiro, sowie der Brasilianischen Union der Komponisten (UBC). Gleichfalls ist er Mitglied der Akademie für Literatur Zentralbrasiliens. Er ist internationaler Referenzautor für die Verteidigung der Menschenrechte und für die Konzeptualisierung und Verteidigung der Sache der Bürgerschaft und Ökumenischer Spiritualität, die, nach seiner Auffassung, „die Grundlage der großzügigsten Werte darstellen, die aus der Seele erwachsen, der Wohnstatt der von Intuition erleuchteten Emotionen und Reflexionen, der Umgebung die all das umfasst, was den vulgären Bereich der Materie überschreitet und aus der sublimierten menschlichen Sensibilität entstammt, wie beispielsweise Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Ethik, Rechtschaffenheit, Großzügigkeit und die Brüderliche Liebe.“