Was haben wir mit dem Wasser gemacht?

Ich komme nun erneut darauf zurück, mit Ihnen über das äußerst schwerwiegende Problem des Wassermangels zu sprechen, das weiterhin hartnäckig unserer sorgfältigen Aufmerksamkeit bedarf, und der dazu nötigen richtigen Maßnahmen.

In der Reihe der Vorträge, die ich zu Beginn der 1990er Jahre hinsichtlich der Apokalypse Jesu gehalten habe, um Ihn für die im Herzen einfachen zugänglicher zu gestalten, habe ich beispielsweise die Frage eines möglichen Krieges ums Wasser in verschiedenen Regionen des Planeten zur Diskussion gestellt, was schon damals in der Presse Nachricht gewesen ist.

Leila Marco

Paiva Netto apresenta informalmente a sua pregação de "O Apocalipse de Jesus para os Simples de Coração", na antiga cantina da Boa Vontade, do Instituto de Educação José de Paiva Netto, em São Paulo, SP, que teve início em 27/10/1990.

Mit Trauer und Sorge erleben wir heute, wie selbst in brasilianischen Metropolen, das tragische Gespenst des Wassermangels umhergeht.

Abgesehen von den Klimafaktoren, die wir seit Anbeginn der Industriellen Revolution selber äußerst stark, und auf eine verdammenswerte Weise beeinflusst haben, was haben wir nur mit diesem wertvollen Nass, dem grundlegenden Faktor des Lebens, gemacht?

Man kann auf der ganzen Welt mühelos den kriminellen Akt der Verschwendung erkennen. Für die Kinder, die Jugendlichen und für die Erwachsenen bestehe ich auf dieser Lehre: der Brosame von heute ist das reiche Mahl von morgen. Und von daher ist der Tropfen Wasser von heute, die sprudelnde Quelle von morgen. Und dies bereits heute. Lasst uns mithelfen das Schlimmste zu verhindern.

Pintura: Michelangelo (1475-1564)

Jesaja

In der „Apokalypse ohne Angst" (2000) habe ich hervorgehoben, dass, abgesehen von den Anstrengungen so vieler guter Leute, der Mensch immer noch alles verschmutzt, so wie es in der Warnung des Propheten Jesaja, 24:5 geschrieben steht: „Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen."

Das Wasser ist an verschiedenen Orten des Erdenrundes weniger geworden, wird aber immer noch schlecht behandelt. Und weniger als 3% allen verfügbaren Wassers auf Erden ist als Trinkwasser geeignet. Die restlichen 97% sind hauptsächlich Salzwasser. Und dann? (…) Das Wasser zu schützen ist nicht allein Aufgabe für Maßnahmen der Regierungen. Es verlangt nach entscheidenden Maßnahmen, die wir, die Bürger selbst, hierfür treffen müssen. Es wird notwendig, dass wir unsere eigene Position eines einfachen Beobachtenden aufgeben und als aktive Teilnehmer anfangen zu handeln. Denn letztendlich steht ja unsere eigene Existenz auf dem Spiel. Genau das: unser eigenes Leben! Und die Korrektur dessen verlangt nach Gerechtigkeit und Gutem Willen, die als ein Gegenmittel gegen die Habgier gesehen werden, die, weil sie so blind ist, nicht bemerkt, dass sie das Grab schaufelt, einschließlich dem eigenen.

Die Globale Erderwärmung

Am 16/1 veröffentlichte die „Agência Brasil", dass 2014 das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahre 1880 gewesen ist. Diese Information stammt von der Ozean- und Atmosphärenagentur der Vereinigten Staaten. Diese nordamerikanische Behörde äußert sich weiterhin dahingehend, dass „sich die Erhöhung der Temperatur über die ganze Welt hin ausgebreitet hat. Die Regionen, in denen Wärmerekorde verzeichnet wurden, befinden sich im äußersten Osten Russlands, im Westen Alaskas, im Innern Südamerikas, im größten Teil des europäischen Kontinents, im Norden Afrikas, sowie in den Küstenregionen im Osten und im Westen Australiens."

shutterstock

In jeder neu vorgestellten Forschungsarbeit ist die Wissenschaft davon überzeugt, dass menschliches Handeln die Erderwärmung beschleunigt hat. Und die Konsequenzen davon sind da, für alle sichtbar. Die Komplexität der Herausforderungen wird immer intensiver, einschließlich der, die auf direkte Weise die Wirtschaft der Nationen beeinflussen.

Tela: Rembrandt (1606-1669)

Paulus

Der Apostel Paulus erteilte in seinem Brief an die Galater, 6:7 eine Lektion, die sich heute im wahrsten Sinne des Wortes wiederholen könnte: „Täuscht euch nicht: Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten."

Lasst uns auf die biblische Warnung hören. Der Himmlische Vater erwartet von uns mit Sicherheit einen gesunden Menschenverstand und viel Arbeit für das Wohlergehen der Menschheit. Lasst Ihn uns um Seinen Schutz für die irdische Voraussicht bitten; um Regen für die trockenen Regionen; um ein ausgewogeneres Klima für die Gesundheit der Menschen. Und lasst uns auch nicht die Macht des Gebetes und der kollektiven Wachsamkeit vernachlässigen.

José de Paiva Netto ist Schriftsteller, Journalist, Rundfunksprecher, Komponist und Dichter. Er ist Vorsitzender der Legion des Guten Willens (LGW) und aktives Mitglied der Brasilianischen Pressevereinigung (ABI), der Brasilianischen Vereinigung der Internationalen Presse (ABI-Inter). Er ist der Nationalen Föderation der Journalisten (Fenaj) angeschlossen, der International Federation of Journalists (IFJ), dem Verband für Berufsjournalisten im Bundesland Rio de Janeiro, dem Schriftstellerverband von Rio de Janeiro, dem Verband der Rundfunksprecher im Bundesland Rio de Janeiro, sowie der Brasilianischen Union der Komponisten (UBC). Gleichfalls ist er Mitglied der Akademie für Literatur Zentralbrasiliens. Er ist internationaler Referenzautor für die Verteidigung der Menschenrechte und für die Konzeptualisierung und Verteidigung der Sache der Bürgerschaft und Ökumenischer Spiritualität, die, nach seiner Auffassung, „die Grundlage der großzügigsten Werte darstellen, die aus der Seele erwachsen, der Wohnstatt der von Intuition erleuchteten Emotionen und Reflexionen, der Umgebung die all das umfasst, was den vulgären Bereich der Materie überschreitet und aus der sublimierten menschlichen Sensibilität entstammt, wie beispielsweise Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Ethik, Rechtschaffenheit, Großzügigkeit und die Brüderliche Liebe.“