Der Ökumenismus der Herzen*

Wenn wir über Ökumenismus sprechen, so meinen wir, angesichts der Tatsache, dass wir die Menschheit als eine Familie betrachten, den Universalismus, die grenzenlose Brüderlichkeit und internationale Solidarität. Es gibt auch nicht nur eine einzige Familie, in der alle Kinder dasselbe Verhalten aufweisen. Ein jedes stellt einen unabhängigen Kosmos dar, was aber auch nicht bedeutet zu sagen, dass diese „himmlischen Körper" unbedingt miteinander kollidieren müssen. Das wäre dann das Chaos. (…) Wir beziehen uns hierbei auf den Ökumenismus des Herzens, auf den gesunden Menschenverstand, der unabhängig ist von den gemeinen Unterschieden der menschlichen Familie, in der die Personen, im Einklang mit deren eigenem Reifegrad reflektieren, mit dem Umfang ihres Wissens oder mit dessen Mangel. Und der uns davon überzeugt, keine Zeit mehr mit Hass und sterilen Behauptungen zu verlieren, sondern der seine Hand den Gestrauchelten reicht, weil er sich vom Schmerz anrühren lässt, der sein Hemd gibt um die Blöße zu bedecken, der zum heilenden Balsam seinen Beitrag gibt, für den, der krank ist und der die Witwen und Waisen beschützt, so wie es uns Jesus im Evangelium nach Matthäus, 10:8 gelehrt hat. Wer den hohen Sinn des Ökumenismus der Herzen versteht, der weiß, dass eine Erziehung mit Ökumenischer Spiritualität fundamental ist für den Fortschritt der Völker, denn Ökumenismus bedeutet eine Erziehung die dem Frieden gewidmet ist, der Stärkung einer Nation (nicht aber um die anderen zu beherrschen), und von daher Zuflucht und Überleben des Erdenrunds bedeutet, der uns als seine nicht immer wohlerzogenen Kindern Schutz bietet.

Tatiane Oliveira

"O momento mais emocionante para mim foi quando eu toquei violão com o moço. Ele cantou comigo, demos muitas risadas. Foi bem legal!", disse o menino Yan, de 9 anos, ao interagir com um dos idosos atendidos pelo Lar Maria Luiza.

Es reicht aus, an das bedauernswerte Phänomen der globalen Erderwärmung zu erinnern, die von den klügsten Köpfen der Welt immer weniger in Frage gestellt wird. (…) Die fortschrittlichsten Ökologen, Politiker und Wissenschaftler – suchen bereits nach praktischen Lösungen um die Umweltverschmutzung einzudämmen, die uns bereits im Mutterleib vergiftet. (…)

Vivian R. Ferreira

Paulo Parisi

Wie ich bereits im Jahre 1981 dem italienischen und in Brasilien ansässigen Journalisten Paulo Rappoccio Parisi (1921-2016) und bestätigte, und in der Globalisierung der Brüderlichen Liebe*² veröffentlicht habe, ist es noch niemals so unerlässlich gewesen wie heute, die Kräfte im Kampf gegen den Hunger und zur Bewahrung des Lebens auf diesem Planeten zu bündeln. Es ist zwingend den Einsatz aller zu nutzen, seien dies Umweltschützer und ihre Verleumder, ebenso wie auch Arbeiter, Unternehmer, die Medienleute (schriftlich, mündlich oder Fernshen), Gewerkschafter, Politiker, Militär, Rechtsanwälte, Wissenschaftler, Glaubensleute, Skeptiker, Atheisten, Philosophen, Soziologen, Anthropologen, Künstler, Sportler, Professoren, Ärzte, Studenten (oder auch nicht, obwohl wir es jedem wünschen die Schule besucht zu haben), Hausfrauen, Familienoberhäupter, Friseure, Maniküren, Taxifahrer, Straßenkehrer und die übrigen Segmente der Gesellschaft.

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Valentina Tereshkova

Die erste Frau, im All (1963), die russische Kosmonautin Valentina Tereshkova, brachte es in einem Satz, der viel zu tun hat mit dem Ernst der Lage und hinsichtlich der Probleme, denen wir uns bei der globalen Erderwärmung gegenübergestellt sehen, auf den Punkt:

Wenn man einmal im All gewesen ist, so kann man es erst würdigen, wie klein und zerbrechlich die Erde ist.Dieses Thema entwickelte sich zum Drama und seine Perspektiven zur Tragödie. Aus denselben Motiven drängt die Stärkung eines Ökumenismus, der Barrieren überwindet, Hass beschwichtigt, der den Austausch von Erfahrungen fördert, die globale Kreativität initiieren, und so den Wert einer sozialen und humanitären Kooperation fördern, wie dies beispielsweise in den Volkskooperativen geschieht, in denen Frauen an hervorragender Stelle stehen und unter Betonung der Tatsache, dass diese absolut gegen Verschwendung ausgerichtet sind. Man kann in der Tat viel voneinander lernen. Der entgegengesetzte Weg ist der von Gewalt, von Brutalität, von Kriegen, die überall auf der Welt die Menschen bedrohen.

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Alziro Zarur

Alziro Zarur (1914-1979), der viel vermisste Verkünder der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, unterstrich, dass die Schlachten um das Gute, nach Mut verlangten.

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Simone de Beauvoir

Simone de Beauvoir (1908-1986), eine französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin, hat es mit Recht getroffen, als sie bestätigte:

- Aller Erfolg beruht auf Verzicht.

Zusammenfassend: immer dann, wenn wir Arroganz und Vorurteil beiseitelassen, werden wir etwas Gerechtes und Gutes aus dieser allumfassenden „Arche Noah" aufnehmen können, die die globalisierte Welt von heute ist. Von daher proklamieren wir die Vereinigung aller, zum Wohle der Allgemeinheit, während wir ein einziges Zuhause miteinander teilen, die Erde. Der Missbrauch ihrer Bewohner verlangt nach zwingender Vorsorge: entweder man integriert sich oder alles bricht auseinander (…), und aus diesem Grunde müssen wir strategisch in solcherart Partnerschaften zusammenarbeiten, die für die breite Masse des Volkes effektiven Wohlstand erschaffen.

Unsere heutige Zeit verlangt, ohne Verzögerung, das Entwickeln eines realen Bewusstseins den sozialen Problemen gegenüber, für die bereits gestern eine Lösung hätte gefunden werden müssen. Es ist, oder war niemals ausreichend nur das Autofenster hochzukurbeln. Die Notwendigkeit zu Reformen klopft nun an unsere Tür. Lasst sie uns angehen, bevor traumatische Prozesse in der Gesellschaft von uns eine Stellungname erzwingen werden. Denn dann ginge alles den Bach hinunter. Und die Geschichte ist voll von Beispielen dieser Art.

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*Auszug aus dem Artikel „Die Acht Ziele des Millenniums", des Journalisten Paiva Netto, der ebenfalls in der Zeitschrift Globalisierung der Brüderlichen Liebe (auf Portugiesisch, Englisch, Französisch und Esperanto) veröffentlicht und den Staatschefs, sowie den weiteren Repräsentanten auf der Veranstaltung des High-Level Segment 2007, der UNO in Genf (Schweiz) überreicht wurde.

José de Paiva Netto ist Schriftsteller, Journalist, Rundfunksprecher, Komponist und Dichter. Er ist Vorsitzender der Legion des Guten Willens (LGW) und aktives Mitglied der Brasilianischen Pressevereinigung (ABI), der Brasilianischen Vereinigung der Internationalen Presse (ABI-Inter). Er ist der Nationalen Föderation der Journalisten (Fenaj) angeschlossen, der International Federation of Journalists (IFJ), dem Verband für Berufsjournalisten im Bundesland Rio de Janeiro, dem Schriftstellerverband von Rio de Janeiro, dem Verband der Rundfunksprecher im Bundesland Rio de Janeiro, sowie der Brasilianischen Union der Komponisten (UBC). Gleichfalls ist er Mitglied der Akademie für Literatur Zentralbrasiliens. Er ist internationaler Referenzautor für die Verteidigung der Menschenrechte und für die Konzeptualisierung und Verteidigung der Sache der Bürgerschaft und Ökumenischer Spiritualität, die, nach seiner Auffassung, „die Grundlage der großzügigsten Werte darstellen, die aus der Seele erwachsen, der Wohnstatt der von Intuition erleuchteten Emotionen und Reflexionen, der Umgebung die all das umfasst, was den vulgären Bereich der Materie überschreitet und aus der sublimierten menschlichen Sensibilität entstammt, wie beispielsweise Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Ethik, Rechtschaffenheit, Großzügigkeit und die Brüderliche Liebe.“