
- José de Paiva Netto, Journalist, Rundfunksprecher und Schriftsteller, ist außerdem Präsident der Legion des Guten Willens.
José de Paiva Netto, Schriftsteller, Journalist, Hörfunkjournalist, Komponist und Dichter wurde am 2. März 1941 in Rio de Janeiro, Brasilien geboren. Er ist Generaldirektor der Legion Des Guten Willens (LGW), ständiges Mitglied des Brasilianischen Presseverbands (ABI), des Brasilianischen Internationalen Presseverbands (ABI Inter), des Nationalen Journalistenverbands (Fenaj), der
International Federation of Journalists (IFJ), der Zentralbrasilianischen Akademie für Literatur, der Journalistengewerkschaft des Landes Rio de Janeiro, der Gewerkschaft der Hörfunksprecher von Rio de Janeiro und des Bundes Brasilianischer Komponisten UBC).
Unter den unzähligen Ehrungen, die er erhielt, wurde er mit der Medaille der I. Hundertjahrfeier der Brasilianischen Akademie der Literatur (ABL) ausgezeichnet, es wurden ihm die Komtur des Rio Branco Ordens durch das Außenministerium, sowie die Komtur des Rates des Ordens zum Verdienst an der Luftwaffe verliehen, auch wurde er mit der Medaille des Friedensstifters durch das brasilianische Verteidigungsministerium ausgezeichnet.
Klicken Sie hier und erfahren Sie über die Ehren, die Paiva Netto empfang.Kindheit und Jugendliche - Foto: Arquivo BV

- Die viel vermissten Eltern Bruno und Dona Idalina, ein Modellehepaar in der Legion des Guten Willens, waren für ihre Kinder immer ein gutes Beispiel. Auf dem Foto ist die einzigartige Demonstration von Zärtlichkeit mit dem Vorsitzenden der LGW zu erkennen.
Seine Kindheit und Jugend wurden beherrscht von der außergewöhnlichen Sorge um geistige, philosophische, erziehungspolitische, soziale, politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Themen, sowie von einem tiefen Verständnis für die Hilfe den Bedürftigen gegenüber.
Seine Schullaufbahn begann auf dem traditionsreichen
Colégio Pedro II, in der Hauptstadt des Bundeslandes Rio de Janeiro
, wo er den Titel eines hervorragenden Schülers erhielt und mit der Anbringung einer Bronzetafel, am Hauptgebäude dieser angesehenen Modellschule geehrt wurde. Im Jahre 1956, noch in jungen Jahren, begann er seinen siegreichen Feldzug an der Seite des von allen Seiten sehnsüchtig vermissten Gründers der Institution, des Philosophen, Journalisten, Hörfunkjournalisten, Schriftsteller, Dichter und brasilianischem Gesellschaftsaktivisten, Alziro Zarur. Er war fast ein viertel Jahrhundert lang einer seiner wichtigsten Assessoren. Um sich vollständig der LGW widmen zu können, entsagte er seinen Berufungen zur Medizin und zur Musik und übernahm später das Amt des Generalsekretärs der Legion des Guten Willens (dies entspricht dem Amt eines Vize- Präsidenten) und trat später nach Zarurs Tod dessen Nachfolge an.
Als Komponist und Musikproduzent war er ein Schüler von Homero Dornelas (1901 – 1990) ein Mitarbeiter des bedeutenden Villa-Lobos (1887-1959). Er bearbeitete den
Marsch Gottes kleiner Soldaten, der am 21.4.1960 zum ersten Male von den Kindern, die vom Institut São Judas Tadeu in Rio de Janeiro unterstützt werden und wo er als Freiwilliger mitgearbeitet hat, gesungen worden ist. Die Vorstellung war ein Tribut an die Stadt Brasilia, welche der Präsident Juscelino Kubitschek (1902-1976) an diesem Tage einweihte.
Unter den zahllosen Aktivitäten, die er entwickelte, war er Toningenieur für die Sendungen Zarurs, was sein musikalisches Gehör weiterhin verschärfte. Unabhängig von seiner extremen Hingabe an die Sache des Guten Willens, blieb seine Verbindung mit der Musik erhalten.
Sein erster Erfolg, ein Tribut an das Volk von Bahia, das Album
Negrada – Jesus der Große Befreier! (1/4/1983, Salvador, Bahia), verkaufte hunderttausend Exemplare, was im klassischen Musikgenre eine bisher unbekannte Errungenschaft war. Das Werk wurde auch im April des Jahres 1983 auf der Bühne des Städtischen Theaters in Rio de Janeiro, unter der Leitung des angesehenen Maestros Isaac Karabtchevsky, aufgeführt.
- Foto: Arquivo BV

- Treue: Dies ist die stärkste Farbe, die in obengezeigter Szene herausragt. Der Ursache des Neuen Gebotes Jesu auf Erden verbunden, überwanden Zarur und Paiva Netto enorme Hürden.
Die Uraufführung des Werkes
Negrada – Jesus, der Große Befreier! zählte auf die Bearbeitung des Professors Darcy Augusto Malheiros; und für das Konzert mit dem Brasilianischen Symphonieorchesters oblag die Orchestrierung dem Maestro Osman Giuseppe Gióia. Später dann in Bulgarien, in Europa, wurde das Werk mit der Orchestrierung von Alexander Yossifov aufgenommen, unter Leitung des Maestros Ricardo Averbach, einem herausragenden Schüler des illustren Vladi Simeonov.
Von den 1980er Jahren an, wurden seine Kompositionen in Florianópolis/SC, Salvador/BA, Rio de Janeiro/RJ, Curitiba/PR, Belo Horizonte/MG, Brasilia/DF, São Paulo/SP, Nova Petrópolis/RS und in vielen anderen Städten aufgeführt. Das Repertoire beinhaltet auch verschiedene Produktionen, die der heiligsten Maria gewidmet sind, mit denen er Brasilien und verschiedene seiner Bundesstaaten ehrt.
Herausragend sind seine Konzerte aus dem Jahre 2000, die durch ihren Benefizcharakter in Bulgarien Pionierarbeit leisteten und vom Maestro José Eduardo de Paiva produziert und von Bedros Papazian dirigiert wurden.
Hervorzuheben wäre auch die Partnerschaft mit dem Maestro Almeida Prado, mit dem zusammen er die
Symphonie der Apokalypse (1987) schrieb, deren Welturaufführung am 21/10/1989 mit dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Claudio Santoro in Brasilia, der Hauptstadt Brasiliens, anlässlich der Einweihung des Tempels des Guten Willens (1989) statt fand, unter der Leitung von Achille Picchi und bei einem Publikum von mehr als fünfzigtausend Menschen; ebenso wie die
Aquarius Suite – Der Tanz der Welten mit der Orchestrierung des bulgarischen Komponisten Alexander Yossifov. Aufgenommen im Lande des Pancho Vladiguerov, erstere vom Chor und Orchester des bulgarischen Nationalradios und die zweite vom Orchester der Kammerspiele in Sofia aufgeführt. Die
Symphonie der Apokalypse wurde im Jahre 2000 im Hauptsitz der UNO (Vereinigte Nationen) vom Ökumenischen Choral der LGW dem Publikum vorgestellt. Der nordamerikanische Kritiker für Klassische Musik, Glenn Watkins zählt dieses Werk zu den zehn melodischen Meisterwerken des zwanzigsten Jahrhunderts.
Ein anderes Stück mit großer Bedeutung ist das Oratorium
Das Mysterium des offenbarten Gottes, geschrieben in Portugal und in Brasilien in Rio de Janeiro und im Bundesland Rio Grande Do Sul (1998) unter Inspiration des genialen Villa-Lobos. Es wurde vom Chor der Kapelle Svetoslav Obretonov aus Bulgarien aufgenommen und überstieg die Marke von fünfhunderttausend verkaufter Exemplare und gewann so eine doppelte Platin-Schallplatte. Am 9/4/2006 wurde das Oratorium in einer Welturaufführung in englischer Sprache beim Osterkonzert in der Convent Avenue Baptist Church in New York in den Vereinigten Staaten aufgeführt, unter der Leitung des Maestros und Pastors Gregory Hopkins unter der Beteiligung des The Sanctuary Coir, bestehend aus Afroamerikanischen Mitgliedern.
Am 20/6/2006, neun Tage vor dem fünfzigsten Jahrestags seiner Arbeit innerhalb der LGW, wurde er von der Leitung des bereits seit hundert Jahren bestehenden Theaters São Pedro in Porto Alegre von der berühmten Kulturagentin, Frau Eva Sopher, mit der in der Geschichte des Hauses einmaligen Veranstaltung,
Nacht der Kultur, Emotionen und Erinnerungen, geehrt. Seine Melodien wurden vom Kammerorchester des Theaters São Pedro und vom Ökumenischen Chor der LGW aufgeführt, unter der Leitung des Maestros Antônio Carlos Borges Cunha. In Nova Petrópolis, einer weiteren Stadt im Süden des Landes, wurden im Jahre 2006 ebenfalls seine Werke aufgeführt.
Im Verlauf der Jahre wurden seine Werke von bekannten Dirigenten, Kompositoren und Musikkritikern kommentiert, wie Dorival Caymmi (1914-2008), Richard Cravo Albin, Francisco Mignone (1897-1986), Ricardo Averbach, José do Espirito Santo (1927-2005), Hélio Rosa und Alexander Yossifov (mit dem er ein Konzert für Piano und Orchester zusammen schrieb). Das fonografische Werk des Paiva Netto verkaufte Millionen Exemplare.
Generaldirektor der LGW
Seit dem Jahre 1979 steht er der Legion des Guten Willens vor und er vervielfachte die Programme zur humanitären und sozialen Weiterentwicklung, sowie der Erziehung, in der Institution mit seinen Modellschulen, welche noch zu weitaus größeren Projekten dienen als jenen, denen er sich schon seit langem widmete: der Umerziehung mit Ökumenischer Spiritualität, im wesentlichen mit dargelegt in der Pädagogik der Zuneigung und in der Pädagogik des Ökumenischen Bürgers.
- Foto: João Preda

- Paiva Netto mobilisiert das Volk und übergibt der Bevölkerung mit einem geringem Einkommen ein großartiges Bildungswerk. Wie die Zeitschrift IstoÉ und Radio Globo berichteten, verfolgten über 110 000 Menschen die Ankündigung des Leiters der Legion des Guten Willens bei der Einweihung des Bildungszentrums der Institution in Rio de Janeiro.
Es handelt sich dabei um einen Erziehungsvorschlag Paiva Nettos, dessen Methodologie mit Erfolg im Bildungsnetzwerk sowie in sozioedukativen Programmen, die von der Legion des Guten Willens entwickelt wurden, in Brasilien und im Ausland in Schulen, Kinder- und Jugendheimen, sowie in Altenheimen, Gemeinde- und Bildungszentren, in Sport- und Kulturzentren praktiziert wird. Beide „
basieren auf den Werten der Brüderlichen Liebe, die von verschiedenen Erleuchteten zur Erde gebracht wurden, allen voran Jesus, der Ökumenische Christ, der Göttliche Staatsmann“, wie Paiva Netto bestätigt. Die Pädagogik der Zuneigung bezieht sich auf Kinder bis zu zehn Jahren und es wird hierbei das Gefühl an die Seite der kognitiven Entwicklung der Kleinen gestellt, auf eine Weise, dass Liebe und Zuneigung all ihr Wissen durchziehen sowie die Räume ihres Lebens, einschließlich des schulischen. Die Pädagogik des Ökumenischen Bürgers zielt auf die Erziehung von Heranwachsenden und Erwachsenen, um dem Einzelnen die Möglichkeit zu geben, die Ökumenische Bürgerschaft leben zu können, welche sich durch die volle Ausübung der planetarischen Solidarität bestätigt. Auf ihrer Fahne steht das Neue Gebot Jesu geschrieben, des Ökumenischen Christus: „
Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. (Das Evangelium nach Johannes, 13:34, 35 und 15:13).
Das ständige Bemühen des Leiters der LGW um den leidenden Klassen der Gesellschaft den Zugang zu einer Bildung zu verschaffen, die sich dadurch auszeichnet Unterricht mit Ökumenischer Spiritualität zu vereinen, ist, wie Professor Arnaldo Niskier, ehemaliger Präsident der Brasilianischen Akademie der Literatur (ABL) sagt, „
eine bemerkenswerte Anstrengung. Paiva Netto bringt uns eine nie da gewesene schulische Methodologie nahe, die spezialisierte Lehrkräfte benötigt, welche es im Moment noch nicht gibt und von daher, innerhalb einer originären und revolutionären Systematik, vom pädagogischen Standpunkt aus gesehen, vorbereitet werden müssen“.Der Ruf eines solchen Unternehmens führte den viel vermissten Journalisten, Ibrahim Sued (1929-1995) dazu Paiva Netto zu einem Interview über die Zukunft der Bildung zu bitten, welches dann die letzte große Reportage einer langen und siegreichen Karriere des Ibrahim Sued sein sollte, der als der Pionier der Gesellschaftskolumnen in Brasilien galt, da dieser wenige, aber dafür ausgewählte Persönlichkeiten interviewte, darunter den nordamerikanischen Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963), Papst Paul VI. (1887-1978) und anlässlich der Einweihungsfeiern von Brasilia, den Präsidenten Juscelino Kubitschek. Die Pädagogik des Ökumenischen Bürgers erhielt lobende Kommentare auch von Persönlichkeiten in der ganzen Welt, die an der Versammlung des High-Level Segments der Ecosoc teilnahmen, welche im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf (Schweiz) im Juli des Jahres 2007 statt fand. Bei der Gelegenheit äußerte sich die Direktorin der Abteilung zur Eliminierung der Armut im Ministerium für Wirtschaftsplanung und Durchführung der Republik Tansania, Frau Anna Mwasha:
„Die LGW führt eine hervorragende Arbeit aus, besonders garantiert sie den Kindern eine Erziehung mit Qualität und Werten. Es sind die differenzierten Werte, die deren Hirn und Herz entwickeln. In Zukunft werden diese Kinder den Unterschied machen in der Gesellschaft, sie vollständig verändern und sie werden es machen, dass der Frieden überall vorherrscht. Das hat mich tief bewegt. In den höher entwickelten Ländern spricht man viel davon die Qualität der Erziehung zu verbessern, ich verstehe aber, dass die Legion des Guten Willens hauptsächlich dafür kämpft, den Charakter der Kinder mit Werten wie der Liebe zu formen und darauf hinwirkt, dass sie ruhig und bewusst werden. Eine Erziehung, die auf diesen Werten basiert, kann eine Gesellschaft komplett umgestalten; sie kann erreichen, dass die Menschen in Frieden leben und so auf diese Weise die ganze Welt verbessern. Daher das Zeichen der LGW, mit dem blauen Herzen. Dieses Markenzeichen bedeutet viel, denn es bedeutet die Liebe, es ist ein globales Zeichen. Und wenn jemand Liebe hat, dann wissen wir dass dort auch der Friede sein wird, dass die Entwicklung dort Einzug hält. Mit diesen kleinen Dingen kann man spirituell - und sogar auch akademisch – mit anderen teilen. Mit den wenigen Mitteln also, die man haben kann und unter Präsenz der Liebe, dann ist es möglich zu teilen und die Entwicklung vielen Menschen nahe zu bringen“.Es ist eine Arbeit, die keine Grenzen kennt und welche die anderen Nationen begeistert. Zur Zeit wird diese Solidarische Initiative von der Legion des Guten Willens, abgesehen von anderen Regionen in der Welt, in Argentinien, Paraguay, Uruguay, in Bolivien, Portugal und den Vereinigten Staaten durchgeführt,.
LGW bei der UNO
Die LGW war die erste Organisation unter den Nichtregierungsorganisationen in Brasilien, die sich 1994 mit der Abteilung für Öffentliche Information der Vereinten Nationen (DPI) assoziierte. Im Jahre 1999 bekam die LGW als erste brasilianische Zivilorganisation von der UNO den Status eines allgemeinen Beraters beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (Ecosoc) und nahm dann im Jahre 2000 erstmalig an der Konferenz für Nichtregierungsorganisationen in Wien, Österreich, mit beratender Funktion für die Vereinten Nationen teil (Congo). Übrigens hat die LGW in der Ecosoc aktiv an den wichtigsten Treffen teilgenommen und hat mit wichtigen Dokumenten und Publikationen, die in verschiedenen Sprachen veröffentlicht wurden und den Staatsoberhäuptern, den Ministeriellen und den Vertretern der Zivilgesellschaft ausgehändigt wurden, seinen Beitrag geleistet. Unter diesen Materialien sind die Zeitschriften
Die Solidarische Gesellschaft, Der Frieden für das Jahrtausend und
Die Globalisierung der Brüderlichen Liebe, hervorzuheben. Diese letztgenannte wurde dem Treffen des
High-Level Segments 2007 eingereicht, welches im Palais der Nationen, dem Hauptbüro der UNO in Genf (Schweiz) stattfand und dort mit großer Begeisterung vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon aufgenommen wurde, als dieser den Stand der LGW anlässlich dieses Treffens besuchte. Der Generalsekretär bezeugte seine Unterstützung an die LGW, indem er das Titelbild der Zeitschrift signierte und er bestätigte seine Wünsche auf großen Erfolg für alle von der Legion des Guten Willens in Angriff genommenen Unternehmungen. Abgesehen von ihrer Rolle, die Zivilgesellschaft um die acht Zielvorgaben für das Jahrtausend zu mobilisieren, agiert die LGW im Hauptquartier in New York, als Vizepräsident des Komitees der Nichtregierungsorganisationen für Spiritualität, Globale Werte und Interessen.
Tempel des Guten Willens und Parlamundi der LGW - Foto: André Fernandes

- Jedes Jahr besuchen mehr als 1 Million Menschen den Ort, der 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche geöffnet ist, und der durch eine Volksabstimmung zu einem der Sieben Wunder Brasílias gewählt wurde und von der FIFA in die offizielle Touristenroute für die Fußballweltmeisterschaft 2014 aufgenommen wurde.
Am 21. Oktober des Jahres 1989 weihte Paiva Netto in Brasilia/ DF, der Hauptstadt Brasiliens, den Tempel des Guten Willens (TGW) im Beisein von über fünfzigtausend Mitwirkenden ein. Der Tempel ist ein Pol der uneingeschränkten Ökumene, der für die Aussöhnung aller Kreaturen und Völker der Erde und der totalen Ökumene eintritt, und die dringende Notwendigkeit der Kommunion der irdischen Menschheit und der himmlischen proklamiert. Aus diesem Grunde ist er auch als der Tempel der Erleuchteten Geister bekannt; oder der Gesegneten Seelen, denn letztendlich sterben die Toten nicht. Der Tempel des Guten Willens wird auch auf Grund seiner kühnen Architektur bewundert, die seine universelle Spiritualität reflektiert. Die traditionsreiche portugiesische Tageszeitung
Diário de Notícias aus Lissabon betrachtet ihn als das größte Bauwerk in Pyramidenform des XX. Jahrhunderts. Von Paiva Netto initiiert, wurde 1994, unter Mitwirkung von über 100.000 Menschen, das Weltparlament der ökumenischen Brüderlichkeit, das ParlaMundi der LGW eingeweiht. Das Bauwerk ist der architektonischen Komplex mit der größten Besucherzahl (Block 915 Süd), laut der Tourismusbehörde von Brasilia, und wurde seit seiner Einweihung von über 19 Millionen Pilgern und Touristen besichtigt.
Kurz vor der Einweihung des TGW drückten der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten und Friedensnobelpreisträger (2002) Jimmy Carter und die damalige Premierministerin von Großbritannien, Margaret Thatcher ihre Bewunderung für das Unternehmen aus. Anlässlich der Einweihung des ParlaMundi, beglückwünschte Mutter Theresa von Kalkutta (1910-1997), Friedensnobelpreisträgerin im Jahre 1979, den Leiter der LGW für seine Initiative: „
Verehrter Herr José de Paiva Netto, ich schließe sie alle in meine Gebete ein. Auf dass die Segnungen Gottes mit Ihnen und der Legion des Guten Willens seien und dass viele Menschen die Liebe Jesu durch das Weltparlament der Ökumenischen Brüderlichkeit kennen lernen und die Gute Nachricht Seiner Liebe in der Welt aufrecht erhalten indem sie einander lieben, so wie Er uns geliebt hat. Gott segne Sie“.Andere herausragende Staatsoberhäupter, wie z.b. der ehemalige Präsident Kubas, Fidel Castro und Persönlichkeiten die Träger des Friedensnobelpreises sind, loben die von Paiva Netto verteidigte Sache, unter Ihnen: der anglikanische Erzbischof Desmond Tutu (Südafrika); der argentinische Schriftsteller Adolfo Pérez Esquivel; der Präsident von Ost Timor, Dr. José Ramos-Horta; die Internationale Aktivistin für die Menschenrechte, Frau Shirin Ebade und Yasser Arafat (1929-2004), ehemaliger Präsident der Palästinenserbehörde.
Um die Persönlichkeiten, die auf ihren Gebieten zum Wohle der Verbreitung des Friedens und der Solidarität in Brasilien und in der Welt herausragen, stiftete Paiva Netto die Komtur des Verdienstordens der Ökumenischen Brüderlichkeit, eine Ehrung die seit 1996 jährlich im ParlaMundi verliehen wird. Unter den Persönlichkeiten, denen die Komtur der LGW verliehen wurde, befinden sich: die Staatsmänner Mário Soares (ehemaliger Präsident und Premierminister Portugals) und Nelson Mandela (Friedensnobelpreis von 1993 und Südafrikas erster schwarzer Präsident, von 1994 bis 1999); der Dalai Lama, Tenzin Gyatso (tibetanischer Führer und Friedensnobelpreisträger von 1989); der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan; der „Sportler des Jahrhunderts“, Pelé; Francisco Cândido Xavier, spirituelles Medium (1910-2002) und Dom Helder Câmara (1909-1999), ehemaliger Bischof von Olinda und Recife. Andere große Namen aus den verschiedenen Zweigen der brasilianischen Gesellschaft und der Welt wurden ebenfalls mit einer Sondersitzung des Verdienstordens der Ökumenischen Brüderlichkeit geehrt, die anlässlich des
Brazilian Day in New York in den Vereinigten Staaten stattfand. Dieser findet jedes Jahr, zur Feier des brasilianischen Unabhängigkeitstages, im Herzen von Manhattan statt,. Dieses Festival wird jährlich von über einer Million Besuchern frequentiert und zählt so zu einem der populärsten Feste des
Big Apple.
Internationales Forum Geist und Wissenschaft der LGW
Der Leiter der LGW gründete ebenso, im Jahre 2000, das Weltforum für Geist und Wissenschaft der LGW, das sich zur größten Bewegung dieser Art in der Welt entwickelt hat. Es dient der Ausbildung neuer Paradigmen des menschlichen Denkens, die sich auf der Konvergenz und dem Austausch zwischen der Wissenschaft und den verschiedenen religiösen Traditionen bilden. An ihm nahmen bereits Persönlichkeiten wie Edgar Mitchell teil, nordamerikanischer Astronaut und Mitglied der Besatzung von Apollo 14, der fünfte Mensch der die Mondoberfläche betreten hat; Alexander Lazutkin, russischer Kosmonaut der Teil der Besatzung der Weltraummission MIR-23 war; den Quantenphysikern und Schriftstellern Amit Goswami (Vereinigte Staaten) und Patrick Drouot (Frankreich), Waldyr Rodrigues (Brasilien); der brasilianische Astronom Ronaldo Rogério de Freitas Mourão; der französische Psychologe und Erzieher Pierre Weil (1924-2008); der tibetanische Lama Chagdud Tulku Rinpoche und viele andere. Die Veranstaltung beabsichtigt mehr als nur eine permanente theoretische Debatte zu sein, sie stimuliert die Implementierung seiner Vorschläge auf dem pragmatischen Feld der Errungenschaften der Gesellschaft. Paiva Netto gründete ebenfalls die Akademie Jesu, des Ökumenischen Christus, welche sich aus dem Institut zur Studie und Forschung der Seelenswissenschaft und dem Institut zur Studie, Forschung und Leben des Neuen Gebots Jesu zusammensetzt.
Um dieses Ideal der Solidarität in seiner Gesamtheit verbreiten zu können, schuf Paiva Netto den Radiosender
Super Rede Boa Vontade de Rádio (Super RBV), den Fernsehsender
Boa Vontade TV , den Fernsehsender
Rede Mundial de TV - der Sender für Bildung, Kultur und solidarisch - altruistischer Bürgerschaft mit ökumenischer Spiritualität! (RMTV).
Paiva Netto ist ebenfalls Autor verschiedener Bestseller mit über 3,2 Millionen verkaufter Bücher. Außerdem schrieb er für wichtige Zeitungen und Zeitschriften auf der ganzen Welt, wie zum Beispiel für das
Diário de Notícias, Jornal de Coimbra, Correio da Manhã, Jornal de Notícias, O Primeiro de Janeiro, Notícias de Gaia , Voz do Rio Tinto, Jornal da Maia und
O Público, alle aus Portugal, sowie die
Time South, Jeune Afrique und
African News aus Afrika; die
Daily Post (Internationale Ausgabe);
Clarin (Argentinien);
Jornada (Bolivien);
El Diário Notícias und
ABC Color (Paraguay);
El Pais (Uruguay); und für das
International Business and Management, unter vielen anderen wichtigen Publikationen in Brasilien und im Rest der Welt.
Zu diesem Aspekt seiner Persönlichkeit schrieb der nordamerikanische Schriftsteller Errol Lincoln Uys: „
Paiva Netto, obwohl er ein praktisch veranlagter Mensch ist, mangelt es ihm doch nicht an einer poetischen Seele“. Nach der Definition des eminenten Professors, Rechtsberaters und Verfassers von Abkommen, José Cretella Júnior, „
ist er ein hervorragender Stilist, der immer auf der Höhe der Zeit steht“. Und, nach Meinung des Meisters der Professoren, Moacir C. Lopes, „
ist er ein Schriftsteller von großem Talent“.